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Barbara
Foerster
"Peoples",
"Morgen", News, Menheim, 2002.
"Digitale
Gedächtnisbilder"
Von unserem Redaktionsmitglied Barbara Foerster
Sie reisen immer zusammen, als Kunstierwie als Ehepaar.
Paola und Giancarlo Fasoli, genannt Fasoli m&m (marito e
moglie übersetzt Ehefraü + Ehemann), begeben sich
bei ihren Reisen durch fremde Städte auf die Suche nach
der Besonderheit eines jeden Ortes. Orte sind fur das
italienische Künstlerpaar "interaktive Räume "
kulturelle lnteraktionsfelder zwischen dem Menschen und
seiner Umgebung. Sie studieren und fotografieren
Architektur, Menschen und Gegenstände, um mit einem
bildnerischen Konzept im Kopf nach Hause
zurückzukehren. Erst hier, aus der Distanz der
Erinnerung, fügt das Paar am Computer dies Fotografien
zu einem Erinnerungsbild zusammen.
Die Mannheimer Galerie Angelo Falzone stellt
Gedächtnisbilder von Fasoh m&m aus, die; nach der
Rükkehr aus europäischen Städten entstanden.
Grossformatige Digitalfotografien zeigen personenaus London,
Paris und Florenz umgeben von ihrem öffentlichen oder
privaten Umfeld in Alltagssituationen. Wie beim Einkaufin
einem Supermarkt bedienen sich die Fasolis des
Bildersortiments.auf ihrem Computer. Auf ihren
Hochglanz-Collagen fügen sie Figuren aus eigenem Fundus
oder aus Werbung und Kunst in die Stadtkulissen ein.
Forentiner straßenzuge werden durch wenige
architektonische Details charakterisiert. Menschen postieren
in eingefroreren Posen vor einheitlich getünchten
Häuserfassaden auf feingemusterten.
Fußböden. Durch Fensterrahmen suchen Gesichter
die Aufmerksamkeit des Betrachters, während offene
Türen den Blick in leere Räume freigeben. Hier
machten sich die Fasolis den oberflachlichen Blick der
auslandischen Touristen zu Eigen, die Italien
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